SPD-Landratskandidat Karsten Krug wünscht sich nicht nur in der Adventszeit die Unterstützung des lokalen Einzelhandels.

So langsam geht der Weihnachtsgeschenke-Einkauf in die Endphase. Der 2. Advent ist schon vorbei, es bleibt nicht mehr viel Zeit, um das richtige Präsent zu erstehen. SPD-Landratskandidat Karsten Krug ruft dazu auf, beim Geschenk für die Liebsten auch an den örtlichen Einzelhandel zu denken – und bei diesem mit einem Einkauf ebenfalls weihnachtliche Stimmung aufkommen zu lassen. Denn die Geschäfte können jede Hilfe brauchen, erfuhr Krug unter anderem bei seinem Livestream zu diesem Thema.

Bei Sport Graf in Lorsch ging der Landratskandidat mit gutem Beispiel voran. Er weiß: Die Belebung der Innenstädte und die Unterstützung des Einzelhandels sowie die damit verbundenen Herausforderungen sind nicht nur während der Corona-Pandemie wichtig. Der zweite Lockdown nach den Schließungen im Frühjahr stellt die Einzelhändler jedoch aufs Neue vor große Herausforderungen. Zwar dürfen sie aktuell ihre Geschäfte öffnen, doch die Hygieneverordnungen begrenzen die Zahl der möglichen Kunden. Dazu kommt, dass immer weniger Bürger angesichts der hohen Infektionszahlen den Weg ins Stadtzentrum wählen. Zu verlockend ist die Bestellmöglichkeit beim Online-Versandhandel, ohne den Weg mit Maske in den Laden antreten zu müssen. So verlockend das auch sein mag – Krug warnt davor, dass die Geschäfte in der Innenstadt darunter leiden und vielleicht sogar ihre Zukunft auf dem Spiel steht.

Ein ganzer „Blumenstrauß an Maßnahmen“ ist laut dem SPD-Landratskandidaten für die Belebung der Innenstädte und die Unterstützung von Einzelhandel und Gastronomie nötig. Dem Kampf gegen die großen Einkaufszentren auf der „grünen Wiese“ und den Onlinehandel kommt eine immer größere Bedeutung zu, betont er. Dabei sind auch die Kommunen gefordert, indem sie ihren Teil dazu beitragen, die Innenstädte attraktiver zu gestalten und ihnen damit mehr Leben einzuhauchen, fordert er. Der Groß-Rohrheimer will nach der Landratswahl Mitte März alle Handelnden an einen Tisch bringen, Prozesse zur Entwicklung der Innenstädte anstoßen und diese dann fördernd begleiten. Krug bedauerte erneut, dass die hessische Landesregierung Geschäftsöffnungen an den Adventssonntagen ablehnte. „Das wäre das richtige Signal gewesen“, meint er.

„Es muss ein Bezug zu den Geschäften vor Ort geschaffen werden“, hebt Krug hervor. Der Einkauf muss mit Emotionen einhergehen, sagt der SPD-Landratskandidat. Er nennt Programme wie „Heimatshoppen“ oder auch die Entwicklung einer regionalen Produktlinie. Damit, so Krugs Hoffnung, lässt sich ein Alleinstellungsmerkmal des Einzelhandels gegenüber Ketten oder dem Onlinehandel erreichen.