SPD-Landratskandidat Karsten Krug ist sich mit Hans-Peter Frohnmaier vom Theater Sapperlot Lorsch einig: „Wir brauchen dringend eine Kulturförderung im Kreis.“

Diese Forderung von SPD-Landratskandidat Karsten Krug ist nicht erst seit der Corona-Pandemie aktuell, erlangte dadurch aber eine zusätzliche Dringlichkeit. In seinem Vorhaben ist sich Krug mit Hans-Peter Frohnmaier vom Theater Sapperlot Lorsch einig. Denn diese Kulturstätte leidet wie andere Veranstaltungshäuser auch extrem unter dem Lockdown.

Frohnmaier berichtete Krug von den Auswirkungen der Pandemie seit März 2020. Er musste während der ersten Welle komplett schließen. Die Wiederöffnung ging mit der Durchführung einzelner weniger Gastspiele in einer Halle in Einhausen einher. Aktuell hat das Theater Sapperlot wieder geschlossen. Erste Termine wurden von ihm für Ende April geplant. Der Theaterchef befürchtet aber, dass er sie wieder verschieben muss. Was Frohnmaier zur Aussage führt: „Es fehlt an einer Perspektive für Kulturhäuser und Veranstalter wie das Sapperlot.“

Durch notwendigen Kartenvorverkauf und Künstler-Buchungen benötigt ein Kulturhaus mehrere Wochen Vorlauf, um öffnen zu können, erläuterte er. Im ersten Lockdown war die Unterstützung aus der Bevölkerung groß, freute er sich. Viele Karteninhaber verzichteten auf eine Rückabwicklung der gekauften Tickets. Die Pandemie macht Krug zufolge deutlich, „dass wir dringend eine dauerhafte Kulturförderung im Kreis benötigen“. Diese will er einrichten.

Kulturstätten wie das Sapperlot haben Strahlkraft weit über die Gemeinde hinaus. Daher ist eine Unterstützung aus der Region, sprich durch den Kreis, nötig und angebracht. Der Landratskandidat zählt zu dieser Gruppe auch andere Spielstätten in der Region, wie das Theater Mobile Zwingenberg oder das Rex Bensheim.