Phillipp Ofenloch unterstützte als Vorsitzender der Bergsträßer Jusos am 23. Januar 2020 die Wahl von Karsten Krug zum SPD-Landratskandidaten durch die Delegierten der SPD Unterbezirk Bergstraße mit einer eindrucksvollen Rede:

„Wir Jusos haben bereits Ende September Karsten unsere Unterstützung ausgesprochen, und das erneuern wir auch gerne am heutigen Tage.

Als Karsten seinen Hut in den Ring geworfen hat, hielten das einige für verfrüht. Manch einer zeigte sich verwundert. War es vielleicht zu früh? Ich finde nicht, und ich sage euch gerne warum. Karsten und mich verbindet, dass wir beide Tischtennisspieler sind oder waren. Und beim Tischtennis ist eines unglaublich wichtig: Von Anfang an konzentriert zu sein und am besten direkt den ersten Satz für sich zu entscheiden. Dann wird es für den Gegenspieler ungleich schwieriger, das Ding noch zu drehen. Und genau das hat Karsten gemacht. Er hat den ersten Aufschlag gemacht, ist konzentriert geblieben und ist auf bestem Wege, den ersten Satz für uns zu holen. Ich finde: Karsten hat sehr früh schon sehr viel sehr gut gemacht.

Und Karsten als Mensch ist nahbar, nicht nur für uns Jusos, sondern auch für die jüngere Generation im Allgemeinen.

Bis auf wenige Ausnahmen war ich z. B. bei jeder Fridaysforfuture Demonstration bei uns im Kreis dabei. Karsten habe ich dort getroffen, er hat sich die oft guten Ideen der streikenden Schüler*innen zu Herzen genommen und an den Demos teilgenommen. Den jetzigen Landrat habe ich dort nie gesehen.

Karsten und die SPD haben sich vehement für eine Klimaschutzoffensive im Kreis stark gemacht. Vieles haben wir auf unseren Druck durchbekommen. Eine Solaroffensive, um ungenutzte Photovoltaikpotenziale zu erschließen, gehört leider nicht dazu. Das war mit der CDU und dem Landrat nicht zu machen.

Umso bemerkenswerter finde ich es dann, wenn ich von Schülern der GSS höre, man habe den Landrat als Schirmherr für ein Projekt gewonnen, wo es eben genau um das geht, Photovoltaikanlagen auf ein Schuldach zu bekommen. Das ist irgendwie seltsam. Klimaschutz wird auf einmal wichtig, wenn eine Schirmherrschaft rausspringt.

Da tickt Karsten anders. In Karsten finde ich einen Gesprächspartner, der sich stets auf Augenhöhe begibt, der zuhört, der einem gerne weiterhilft. Einen, der sich nicht um seine Außendarstellung kümmert, sondern der nah bei den Menschen ist und schlicht seinen Job gut machen will.

Ich mache wieder ein negatives Gegenbeispiel: Wir Jusos wollen auf Kreisebene die politische Zusammenarbeit zwischen den Jugendverbänden intensivieren. Daher haben wir die Einladung des Landrats dankend angenommen und mit den Julis, der Grünen Jugend und der Jungen Union an einem Tisch genau darüber geredet. Das Treffen an sich war gut und der Landrat konnte per Pressemitteilung dokumentieren, er habe die Jugendorganisationen an einen Tisch gebracht und man wolle die Zusammenarbeit stärken. Aber was bleibt schlussendlich, über ein halbes Jahr später? Nichts. Nichts von dem was besprochen und vermeintlich Vordergrund stand. Keine Zusammenarbeit, keine Mittel für gemeinsame politische Bildung – aber eine nicht wirklich faire Fördermittelverschiebung anhand von Kriterien, die zuvor nur vom Landrat und der Jungen Union für gut befunden wurden und von allen anderen abgelehnt wurden. Ach, und das Foto in der Presse bleibt natürlich genau wie die weiter offene Absichtserklärung: Man würde gerne gemeinsam mehr machen wollen: Pustekuchen!

Aber zurück zu Karsten. Bei Karstens Ansatz steht der Mensch im Mittelpunkt. Und das zeigt sich bei allen Themen, die ihm wichtig sind:
– Wohnraum soll bezahlbar für die Menschen sein, Stichwort kreisweite Wohnbaugesellschaft.
– Der Mensch im Kreis Bergstraße soll einen gut ausgebauten ÖPNV vorfinden , um auch ohne Auto verlässlich von A nach B zu kommen.
– Er soll Möglichkeiten haben, sich besser einzubringen und zu beteiligen, Stichwort Kreisjugendbeirat und Behindertenbeirat.
– Der Mensch soll Beruf, Familie und Freizeit vereinbaren können, Stichwort Ausbau flexibler Betreuungsangebote auch zum Nachmittag.
– Der Mensch soll wohnortnah ärztlich versorgt werden können, Stichwort Sicherung von Hausarztsitzen und Entwicklung neuer Konzepte.

Karsten verkörpert mit seiner Art und seinen Zielvorstellungen den Landrat, den ich im Kreis sehen möchte. Einer, der zuhört. Einer, der auf Augenhöhe agiert. Und einer, der stets sachorientiert soziale und vernünftige Politik macht.

Wir starten früh. Weil Karsten und weil uns unser Kreis am Herzen liegt. Weil Karsten und wir motiviert sind. Weil wir endlich wieder einen Sozialdemokraten an der Spitze im Landratsamt sehen wollen.

Deswegen lasst uns den Schwung mit in die nächste Zeit nehmen, lasst uns die frühe Führung ausbauen, lasst uns Karsten bei seiner schwierigen Partie bestmöglich unterstützen und dann machen wir heute nicht nur den ersten Satz klar, sondern gewinnen 2021 das ganze Match!“

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