SPD-Landratskandidat Karsten Krug traf sich vor kurzem zum Informationsaustausch mit vier Vereinsvertretern.

Großes Wehklagen herrscht bei den Fastnachtsvereinen der Region. Corona-bedingt müssen verschiedene Veranstaltungen oder sogar die komplette Kampagne abgesagt werden. SPD-Landratskandidat Karsten Krug traf sich vor kurzem mit vier Vereinsvertretern, um sich über den aktuellen Stand der Planungen zu informieren. Jan Ohlhauser, Vorsitzender der Hambacher Fastnacht (Habafa), Sitzungspräsident Thomas Sattler und Vorsitzender Horst Gramlich von den „Hussmouge“ in Aschbach sowie Dr. Claudius Disam, Vorsitzender des Ober-Abtsteinacher Karnevalclubs OKACLU, zeigten sich sehr enttäuscht über die Entwicklung. Die Hussmouge haben bereits ihre Prunksitzungen abgesagt. Der OKACLU weiß noch nicht, ob eventuell der Umzug stattfinden wird, so Disam. Er und seine Kollegen betonten, dass bei allen die Sicherheit der Gäste und Mitwirkenden absolut im Mittelpunkt steht. Krug bedauerte die Absagen sehr. Er hielt sie aber in der aktuellen Pandemie-Situation „für den einzig richtigen und vertretbaren Weg“.

Wie die Vereinschefs erläuterten, zählen die Karnevalisten auf viele aktive und engagierte Mitglieder. Die Planungen fürs kommende Jahr beginnen quasi schon kurz nach den aktuellen Kampagnen. Permanent wird auch außerhalb der „heißen Vorbereitungszeit“ immer nach Ideen gesucht, besonderen Anregungen oder der neusten Technik. Der SPD-Landratskandidat hofft sehr, dass es in der Fastnachtskampagne 2022 in gewohnter Weise weitergeht. Es ist wichtig für die Gemeinschaft und den Zusammenhalt in den Gemeinden, dass sich Menschen in Vereinen wie hier für den Fasching zusammenfinden, sich gemeinsam Projekte ausdenken und sehr viel Zeit aktiv gemeinsam gestalten, weiß Krug. Er bezeichnete die Fastnacht als „hohes Kulturgut, das es zu fördern und zu unterstützen gilt“.

Die Akteure verbringen in den Hochphasen der Proben „oft mehr Zeit in den Vereinen als daheim“, bewunderte der SPD-Mann ihren Einsatz. Der Fasching ist in dieser Zeit fast „als eine Familie zu bezeichnen“, sagte er. Krug outete sich als großer Fan des regionalen Faschings. Er erinnerte sich sehr gerne an die Kampagne 2020 zurück, in der er auch bei diesen drei Vereinen an Sitzungen teilnahm. „Es ist unglaublich, was hier immer wieder aufs Neue auf die Beine gestellt wird“, meinte er beeindruckt.